LLMs halluzinieren. Das ist Fakt. RAG (Retrieval Augmented Generation) ist ein Architekturmuster, das dieses Problem dramatisch abmildert — und die Tür für Enterprise-KI-Anwendungen öffnet.
Das Problem: LLMs kennen Ihre Daten nicht¶
GPT-4 hat enzyklopädisches Wissen. Aber es kennt nicht Ihre internen Prozesse, Produkte oder Kunden. Und wenn Sie nach etwas fragen, das es nicht kennt? Es erfindet etwas. Selbstbewusst.
Wie RAG funktioniert¶
- Indexierung: Ihre Dokumente → Chunking → Embeddings → Vektordatenbank
- Retrieval: Benutzeranfrage → Embedding → Ähnlichkeitssuche → Top-K-Dokumente
- Generierung: Prompt = Systemanweisungen + abgerufener Kontext + Benutzeranfrage → LLM → Antwort
Chunking — Der Teufel steckt im Detail¶
Zu kleine Chunks verlieren Kontext. Zu große verschwenden das Kontextfenster. Unser Sweet Spot: 500–1.000 Tokens mit 100 Token Overlap. Für strukturierte Dokumente: Chunking nach Abschnitten.
Retrieval-Strategien¶
Hybrid Search (Vektor + BM25) funktioniert besser für technische Abfragen. Re-Ranking-Modelle (Cross-Encoder) verfeinern die Ergebnisse weiter.
Evaluierung¶
Wir messen: Faithfulness (stimmt es mit dem Kontext überein?), Relevance (ist der Kontext relevant?), Answer Correctness. Wir verwenden das RAGAS-Framework.
RAG ist ein Enterprise-KI-Muss¶
Wenn Sie eine KI-Anwendung über Unternehmensdaten bauen, ist RAG das Fundament. Die Qualität hängt von der Chunking-Strategie, der Retrieval-Pipeline und dem Prompt-Design ab.
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