„Können wir das Modell auf unsere Daten trainieren?” Die Frage Nummer eins von jedem Kunden. Die Antwort: Es kommt darauf an. Fine-Tuning ist leistungsstark, aber oft teuer und unnötig.
Fine-Tuning vs. RAG vs. Prompt Engineering¶
- Prompt Engineering: Keine Kosten, sofortige Ergebnisse, begrenzter Kontext.
- RAG: Mittlerer Aufwand, dynamischer Datenzugriff, kein Retraining.
- Fine-Tuning: Hoher Aufwand, das Modell lernt Ihren Stil/Ihre Domäne.
Wann Fine-Tuning sinnvoll ist¶
- Spezifisches Ausgabeformat: Proprietäres strukturiertes Output.
- Domänenspezifische Sprache: Medizinische Terminologie, Juristenjargon.
- Konsistenter Stil: Antworten, die wie Ihre Marke klingen.
- Latenz-/Kostenoptimierung: Ein kleineres fine-getuntes Modell ersetzt das teure GPT-4.
Praktischer Workflow¶
OpenAI hat das Fine-Tuning von GPT-3.5 Turbo vereinfacht. Für Open Source: LoRA und QLoRA ermöglichen Fine-Tuning auf einer einzelnen GPU. Das reduziert die Hardwareanforderungen drastisch.
Beginnen Sie mit RAG, Fine-Tunen Sie nur wenn nötig¶
Der bewährte Ansatz: Prompt Engineering → RAG → Fine-Tuning. Die meisten Projekte bleiben bei RAG stehen. Und das ist in Ordnung.
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