Spot Instances bieten die gleiche Rechenleistung zu 60–90 % niedrigeren Kosten. Der Haken? Der Cloud-Provider kann sie jederzeit zurückfordern. Wie geht man damit um?
Wie Spot funktioniert¶
Cloud-Provider haben ungenutzte Kapazität. Anstatt sie brachliegen zu lassen, verkaufen sie sie mit Rabatt. Azure Spot VMs: 30-Sekunden-Eviction-Warnung. AWS Spot: 2-Minuten-Warnung. Der Preis schwankt nach Nachfrage.
Geeignete Workloads¶
- CI/CD Build Agents — Build schlägt fehl? Neustart, kein Verlust
- Batch Processing — Checkpointing, idempotente Tasks
- Dev/Test-Umgebungen — tolerant gegenüber Unterbrechungen
- ML Training — mit Checkpoints und Resume
- Stateless Web Worker — hinter einem Load Balancer, automatischer Ersatz
Architektur für Spot¶
Kubernetes: dedizierter Node Pool mit Taint, Workloads mit Tolerations. Mixed Strategy: On-Demand-Basis (30 %) + Spot-Aufsatz (70 %). Graceful Shutdown Handling — ein SIGTERM-Handler speichert den Zustand.
Unsere Einsparungen¶
CI/CD auf Spot: -73 %. ML Training: -68 %. Dev-Umgebungen: -80 %. Gesamtauswirkung auf die Cloud-Rechnung: -22 %.
Spot = Geschenktes Geld (fast)¶
Wenn Ihre Workloads Unterbrechungen tolerieren, ist es Verschwendung, Spot nicht zu nutzen.
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