Jenkins in Kubernetes funktioniert, aber wir spüren die Reibung — Groovy-Skripte, Plugin-Hölle, State Management. Tekton ist Kubernetes-nativ: Pipelines als CRDs, Tasks als Pods, alles deklarativ.
Tekton-Architektur¶
Tekton definiert Pipeline-Primitive als Kubernetes CRDs: Task (atomische Operation), Pipeline (Sequenz von Tasks), PipelineRun (konkrete Ausführung). Alles läuft als Kubernetes Pods.
Beispiel: Build und Deploy¶
apiVersion: tekton.dev/v1beta1
kind: Pipeline
metadata:
name: build-deploy
spec:
tasks:
- name: build
taskRef:
name: maven-build
- name: docker
taskRef:
name: kaniko-build
runAfter: [build]
- name: deploy
taskRef:
name: helm-deploy
runAfter: [docker]
Tekton vs. Jenkins¶
Tekton: Kubernetes-nativ, deklarativ, kein State-Server, aber junges Ökosystem. Jenkins: riesiges Plugin-Ökosystem, aber Legacy-Architektur, Groovy als DSL.
Unser Urteil¶
Tekton ist vielversprechend, aber das Ökosystem ist noch klein. Für neue Projekte experimentieren wir damit. Für bestehende — Jenkins dient weiterhin. Wir verfolgen die Entwicklung des Tekton-Katalogs und der UI.
Kubernetes-natives CI/CD ist die Zukunft¶
Tekton zeigt die Richtung — CI/CD als Kubernetes-Ressourcen. Aber die Reife des Jenkins-Ökosystems ist nicht über Nacht zu ersetzen.
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