Die Cloud-Migration erfüllte die Erwartungen in Sachen Agilität. Aber die monatliche AWS-Rechnung wuchs schneller als das Geschäft. FinOps half uns, die Kosten um 40 % zu senken.
Wo das Geld abfloss¶
- Dev-Umgebungen liefen 24/7 (Nutzung nur 8h/Tag)
- Überdimensionierte Instanzen — t2.xlarge, wo t2.medium ausgereicht hätte
- Verwaiste EBS-Volumes und Snapshots
- Nicht optimierte S3-Lifecycle-Policies
- NAT-Gateway-Datentransferkosten
Quick Wins¶
Scheduling: Wir schalten Dev- und Staging-Umgebungen automatisch um 19:00 Uhr ab und um 7:00 Uhr an. Wochenenden aus. Ersparnis: 65 % bei Non-Prod-Compute.
Right-Sizing: AWS Cost Explorer und CloudWatch-Metriken zeigten, dass 70 % der Instanzen überdimensioniert waren. Downsizing ohne Auswirkungen auf die Leistung.
Reserved Instances: Für stabile Workloads haben wir 1-Jahres-RIs gekauft. 40 % Rabatt gegenüber On-Demand.
FinOps-Kultur¶
Die wichtigste Änderung: Jedes Team sieht seine Kosten. Tagging-Strategie — jede Ressource hat Tags für Team, Projekt, Umgebung. Monatliche Kostenreviews mit Team Leads. Kosten sind Teil architektonischer Entscheidungen.
Tools¶
AWS Cost Explorer, AWS Budgets mit Alerts, Spot.io für Spot-Instance-Management. Wir erwägen Kubecost für Kubernetes-Kostenzuordnung pro Namespace/Service.
Cloud ist nicht günstig — ohne FinOps¶
Cloud ist günstig, wenn man es richtig verwaltet. FinOps-Praktiken haben uns Tausende Euro pro Monat gespart, ohne Auswirkungen auf Leistung oder Verfügbarkeit.
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