Für manche Kunden — Banken und öffentlicher Sektor — ist Oracle WebLogic die einzig akzeptable Wahl. Der Oracle-Stack mit vollem Support und Zertifizierung. Nach einem Jahr teilen wir unsere Erfahrungen.
Warum WebLogic¶
Der Kunde verlangt den Oracle-Stack. Zertifizierung für Fusion Middleware und SOA Suite. Enterprise-Funktionen: Coherence Cache, JMS Clustering, WLST-Scripting. Oracle-Support.
WLST¶
Ein Jython-basiertes Scripting-Tool. Alle Konfigurationen lassen sich skripten — Datasources, Deployments, Security. Versioniert in Git, ausgeführt von Jenkins. Reproduzierbares Deployment.
Clustering¶
Robuste Session-Replikation, Whole-Server-Migration, Service-Migration. Der Admin Server verwaltet den Cluster zentral. Node Manager startet abgestürzte Managed Server automatisch neu.
Oracle-Stack-Integration¶
Oracle JDBC mit UCP — Connection Affinity für RAC, Fast Connection Failover. Coherence als Distributed Cache.
Lizenzierung¶
Pro CPU. Für Kunden mit Oracle-EE-Lizenz ist die WebLogic Suite enthalten. Für andere ist es eine erhebliche Investition. GlassFish oder JBoss sind kostenlos — überlegen Sie, ob Sie den Oracle-Stack wirklich benötigen.
Fazit¶
WebLogic ist ein Enterprise-Schwergewicht — robust, funktionsreich, teuer. Eine logische Wahl für das Oracle-Ökosystem. Für alle anderen: JBoss/WildFly bietet 90 % der Funktionen zu einem Bruchteil der Kosten.
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