Ein einzelner Server ist ein Single Point of Failure. Für Kunden mit der Anforderung von 99,9 % Verfügbarkeit brauchen wir einen Cluster. GlassFish 3.1 hat Clustering eingebaut.
Architektur¶
2x GlassFish-Instanzen auf separaten Servern, 1x DAS für zentrale Verwaltung, Apache HTTP mit mod_jk als Load Balancer, Oracle-Datenbank.
Session-Replikation¶
In-Memory-Replikation über GMS für transparentes Failover. Alle Objekte in der HTTP-Session müssen Serializable implementieren — andernfalls schlägt die Replikation stillschweigend fehl.
Load Balancing¶
mod_jk mit sticky_session=1. Der Benutzer wird an denselben Node geleitet. Die Replikation ist ein Sicherheitsnetz für den Fall eines Node-Ausfalls.
Failover-Tests¶
Wir testen: Graceful Shutdown, kill -9, Netzwerkpartition. Jedes Szenario verhält sich anders. Ein Cluster ohne Tests ist wertlos.
Fazit¶
GlassFish Clustering funktioniert, erfordert aber sorgfältige Konfiguration und gründliche Tests. Mit einem Cluster hat man mehr Komponenten, die ausfallen können.
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